Laufsport: Motivation nach dem rheinischen Grundgesetz

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Was man vom Karneval für die Fitness lernen kannLaufmotivation auf Kölsch

Aus Vorsätzen werden Taten mit Hilfe des “Kölschen Grundgesetz”. Ein humorvoller Weg zu einem aktiven und bewussten Lebensstil.

Während ich diesen Artikel für Sie schreiben darf, befindet sich Deutschland – oder zumindest ein Großteil davon – in der Vorbereitung auf den Ausnahmezustand der fünften Jahreszeit. Denn nach Frühling, Sommer, Herbst und Winter folgt der Karneval.

Erschwerend kommt hinzu, dass hartnäckig aber sehr zerbrechlich in unserem Hinterkopf die guten Vorsätze für das neue Jahr ihr Spiel mit uns treiben. Diese haben sich zwar in den letzten zehn Jahren kaum verändert, dennoch habe ich erneut für Sie recherchiert, vielleicht erkennen Sie Ihre wieder.

  • 1. Mehr Sport treiben (50 Prozent)
  • 2. Abnehmen (46 Prozent)
  • 3. Gesündere Ernährung (41 Prozent)

So ein Mist aber auch, dass der Start für die Umsetzung solcher guten Vorsätze ausgerechnet in diese dunkle Jahreszeit fällt, denn die Sektlaune an Silvester, die aktuell nasskalten Witterungsbedingungen und der Karneval sind nicht gerade der optimale Zeitpunkt um den Lebensstil auf mehr Sport und gesündere Ernährung zu trimmen.

Oder vielleicht doch? Glücklicherweise feiern wir Rheinländer nicht nur den Karneval, wir haben auch ein ganz besonderes Grundgesetz, das wir Dank der Bläck Fööss, einer der erfolgreichsten Kölner Musikgruppen, noch bis Aschermittwoch beinahe täglich in Liedform trällern. Und dieses Grundgesetzt kann bei Nüchternheit und intensiven Nachdenken auch als ein perfekter Pfad der Tat erkannt werden, um seinen Vorsätzen auch Taten folgen zu lassen.

Ursprünglich hat der Südtiroler Kabarettist Konrad Beikircher fünf beliebte Redensarten und Lebensweisheiten aus dem Rheinland zusammengetragen und diese als “Rheinisches Grundgesetz” (Buch “Et kütt wie et kütt – Das Rheinische Grundgesetz”) veröffentlicht. Der Kölner in seiner einnehmenden Art hat dieses Gesetz bald zum “Kölschen Grundgesetz” umfunktioniert und auf – natürlich – 11 Artikel erweitert. Und dieses Gesetz mit hoch prosaischen Redensarten wie: “Wat fott es es fott” oder “Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet” kennt in Köln fast jedes Kind und singt – wie eben erwähnt – fast jeder Erwachsene.

Doch mir als Herz-Kölner war es in einer plötzlichen Eingebung vorbehalten – ich spazierte gerade am Millowitsch-Denkmal vorbei – in diesen 11 Artikeln eine ganz erstaunliche Verbindung zu finden, die vielen Menschen helfen kann. Denn richtig verstanden ist das “Kölsche Grundgesetz” ein “Pfad zur Tat” – eine ganz praktische Anleitung die eigenen Vorsätze für einen gesünderen Lebensstil auch tatsächlich umzusetzen.

Un dat jeiht esu (Und das geht wie folgt): Nachfolgend finden Sie die 11 Artikel des Kölschen Grundgesetzes. Natürlich in kölschem Dialekt. Jedem der 11 Artikel habe ich meine persönliche Deutung und die dazu passenden Motivationstipps nachgestellt, die richtig umgesetzt, Deutschland (noch) schön, schlanker und gesünder werden lassen. Und damit Sie sich nicht vergessen, können Sie sie hier in Kurzfassung ausdrucken. Genug der langen Vorrede, jetz jeht es loss:

Source

http://manager-magazin.de/lifestyle/fitness/fit-auf-die-koelsche-art-motivation-nach-dem-rheinischen-grundgesetz-a-1129381.html

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